Gebäude-Sanierung - Fördermittel 2019 unbedingt nutzen!

Wer beabsichtigt seine Immobilie energetisch zu sanieren kann eine Vielzahl von finanziellen Fördermitteln erhalten. Diese sollten sich Hausbauer und Hausbesitzer nicht entgehen lassen!

Um die internationalen Klimaschutzziele, zu deren Umsetzung sich Deutschland mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls verpflichtet hat, zu erreichen, hat die Bundesregierung das CO2-Gebäudesanierungsprogramm ins Leben gerufen, das über finanzielle Förderungen Anreize zum energieeffizienten Bauen schafft.

Eine umfangreiche Auswahl an Förderprogrammen existiert ebenfalls für die energetische Sanierung von Altbauten. Am bekanntesten sind wohl die Förderprogramme der KfW-Bank. Sowohl die Umsetzung von energetischen Einzelmaßnahmen als auch die komplette Modernisierung von Altbauten zu sogenannten KfW-Effizienzhäusern wird gefördert.

Förderprogramme der KfW-Bank zur energetischenSanierung

Im Mittelpunkt der KfW-Förderprogramme steht das KfW-Effizienzhaus. Diese Bezeichnung steht für einen Energiestandard von Gebäuden, der sich an den festgelegten Maximalwerten zum Energiebedarf aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) orientiert. Unterschiedliche Förderstufen, die die Anforderungen aus der EnEV um einen bestimmten Prozentsatz unterschreiten, stehen zur Auswahl.

Für Bestandsimmobilien existiert mit dem Förderprogramm "Energieeffizient sanieren" ein spezielles Programm, das die besonderen Bedingungen der Sanierung miteinbezieht. Das KfW-Effizienzhaus 115 beispielsweise lässt eine Überschreitung der Zielwerte der EnEV um 15 Prozent zu und wird trotzdem gefördert. Hierdurch sind auch Gebäude förderfähig, die durch ihre spezielle Bauweise und Bausubstanz keine besseren Werte erreichen können. Weiterhin werden von der KfW-Bank auch Einzelmaßnahmen bei einer energieeffizienten Sanierung gefördert. Hierunter fallen die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken, die Erneuerung der Fenster und Außentüren, die Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage und die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage. Auch Beratungskosten und die Honorarkosten für die Planung und die Baubegleitung der Maßnahme sind mit entsprechenden Nachweisen förderfähig.

Sowohl für die energetischen Einzelmaßnahmen als auch für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus existieren Förderhöchstbeträge, die pro Wohneinheiten gelten. Die Beantragung erfolgt in der Regel durch die Bank, die auch die allgemeine Baufinanzierung übernimmt. Gefördert wird unter anderem durch einen Tilgungszuschuss zum aufgenommenen Kredit, der die Laufzeit des Darlehens verkürzt und den Bauherren finanziell entlastet. Für alle Förderprogramme der KfW-Bank gilt: Je höher der Energiestandard, desto höher ist auch der Zuschuss. Als Voraussetzung müssen allerdings die technischen Mindestanforderungen aus den Merkblättern zum jeweiligen Förderprogramm erfüllt werden. Die Einbindung eines Sachverständigen auf dem Gebiet des energetischen Bauens, also eines Energieberaters oder entsprechend qualifizierten Architekten, ist ebenfalls für die Förderung zwingend erforderlich.

BAFA fördert Energieberatung und erneuerbare Energietechnik

Ein zweites großes Förderprogramm zur Unterstützung von Bauherrn bei der energetischen Bauweise bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA.

Neben der allgemeinen Wirtschaftsförderung sorgt diese Bundesbehörde für die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland. Auch private Bauherren können für festgelegte energetische Sanierungsmaßnahmen Investitionszuschüsse beantragen. Gefördert wird die Umstellung der Heizungsanlage im Gebäude auf erneuerbare Energien. Sowohl der komplette Ersatz der alten Heizung als auch die Installation von energieeffizienter Anlagentechnik zur Unterstützung der bestehenden Heiztechnik sind förderfähig. Der Zuschuss wird in der Regel nach Inbetriebnahme der Anlage beantragt und nach Bewilligung ausgezahlt.

Interessant für die Altbausanierungen ist auch die finanzielle Unterstützung der BAFA für eine Vor-Ort-Beratung durch einen Energieberater. Die Beratung umfasst neben dem Beratungstermin auch die Erstellung eines energetischen Sanierungsplans. Hierbei kann der Bauherr zwischen einem Plan zur Komplettsanierung des Gebäudes zum KfW-Effizienzhaus oder einem Sanierungsfahrplan mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen wählen. Voraussetzung für die Anerkennung der Beratungsleistungen durch die BAFA ist, dass der Energieberater über die erforderlichen fachlichen Qualifikationen verfügt. Neben der Berechtigung zur Ausstellung von Gebäudeenergieausweisen muss er spezifische Kenntnisse zur Durchführung einer Vor-Ort-Beratung bei einer Fortbildung erworben haben.

Weitere Fördermöglichkeiten für dieSanierung

Nicht nur der Bund unterstützt Bauherren bei einer energieeffizienten Bauweise. Viele Bundesländer, Städte und Kommunen bieten ebenfalls attraktive Förderprogramme. In entsprechenden Förderdatenbanken findet man die zur Verfügung stehenden Förderungen für das eigene Bauvorhaben am jeweiligen Standort. Auch eine direkte Anfrage bei der Stadt oder der Kommune lohnt sich.

Da sämtliche Förderungen von der aktuellen Haushaltslage des Staates abhängen und somit politischen Entscheidungsprozessen unterliegen, sind einige Programme zeitlich begrenzt, andere werden aktualisiert oder hinzugefügt oder komplett gestrichen. Informationen zu Fördermöglichkeiten sollten also immer erst zum gegebenen Zeitpunkt eingeholt werden. Auch hier kann ein qualifizierter Energieberater oder Architekt helfen, das geeignete Förderprogramm für die individuelle Baumaßnahme zu finden.

Bei allen Fragen rund um das Thema Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken, bei der Sanierung Ihres Gebäudes, stehen Ihnen die Experten von Klein Isolierstoffe gerne zur Verfügung!

Also – kommen Sie vorbei und lassen Sie sich kostenlos beraten! Oder rufen Sie uns gerne unter 02774 / 91 80 – 0 an!

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